Druckserver waren ursprünglich eine gute Idee. In modernen IT-Umgebungen hat sich jedoch gezeigt, dass sie den Verwaltungsaufwand erhöhen, Single Points of Failure darstellen, die Druckerbereitstellung erschweren, IT-Ressourcen verbrauchen und Kosten in die Höhe treiben. Druckserver verursachen unter anderem folgende Probleme:
Allgemeine Kosten
Jeder Druckserver erfordert die Beschaffung und Lizenzierung von Hardware, Kühlung, Stromversorgung, physische Sicherheit, Verwaltung, Wartung, Upgrades, Virenprüfungen und mehr. Ein Druckserver verursacht durchschnittliche Kosten von 2.000 bis 5.000 CHF im Jahr.
Risiko durch Single Points of Failure
Wenn ein Druckserver ausfällt, kann niemand drucken. Druckserver in einem Cluster fallen seltener aus, doch der Preis für diese Hochverfügbarkeit sind höhere Ausgaben für Hardware, Lizenzierung, Verwaltung, Stromversorgung und Wartung.
Kosten für Scripting und Management
Die Verwaltung von Skripten und GPOs zur Druckerbereitstellung für Endanwender kann den Zeitaufwand und die Kosten für die IT-Abteilung in die Höhe treiben. Oft erfordern selbst einfache Aufgaben ein Skript, beispielsweise das Ändern eines Druckernamens oder den Austausch eines Druckers durch ein neues Modell inklusive Druckertreiber. Skripte sind oft kompliziert, und ihre Erstellung und Bearbeitung gestaltet sich schwierig. GPOs erfordern erweiterte Zugriffsrechte, verlangsamen die Anmeldung von Endanwendern und können aufgrund ihrer hierarchischen Struktur Bereitstellungs- und Druckprobleme verursachen.
